Skifahren hat seinen Ursprung in der norwegischen Landschaft Telemarken. Aus der zur Fortbewegung im Schnee dienenden Technik auf rudimentären Brettern, entwickelten wagemutige Sportler das Skispringen. Um das Training effizienter zu gestalten, mussten sie nach Sprüngen schnell stoppen um die Aufstiegszeit zu verkürzen. Deshalb entwickelten sie die ersten Richtungswechsel bzw. Stoppschwünge. Zu unterscheiden waren damals Telemark- und Kristiania-Schwung. Der dort entwickelte konkav geformte Ur-Ski verfügte bereits, ähnlich wie moderne Carving-Skier über eine Taillierung. Aus dieser ursprünglichen Fahrweise mit fersenseitig nicht fixierter Bindung leiten sich auch die anderen Schitechniken (Langlauf, Tourengehen und im weiteren Sinne auch Schispringen ab).
Bei uns finden Sie die größte Auswahl an Ski und Skischuhen in Siegen und Umgebung. Auch das Thema Sicherheit wird bei uns groß geschrieben. Wir haben Helme und Protektoren im Angebot.
Ein besonderes Highlight stellen die geschäumten Skischuhe der
Firma Strolz dar. Ob sportlicher Fahrer oder Problemfuß, mit einem individuell angepassten Skischuh
der Firma Strolz fahren sie besonders gut.
Ob bei sengender Sonne, bei strömendem Regen oder bei heftigem
Wind: Für Sportler ist ein konstantes, angenehmes Körperklima von entscheidender Bedeutung.
Weil es ebenso viele Wettervariationen wie Sportarten gibt, sorgt funktionelle Wäsche mit
einer Reihe von Innovationen dafür, dass sich Sportler in jeder Situation wohl fühlen. Einer
besonderen Bedeutung kommt dabei der sogenannten ersten Schicht, also der Schicht die direkt auf
der Haut liegt, zu. Sie nimmt den Schweiss auf und gibt ihn nach aussen weiter, hält somit den
Körper trocken.
Bei uns neu im Programm die Firma Icebreaker, Funktionsunterwäsche
aus 100% Merino Wolle.
Die Wolle hat eine sogenannte natürliche Thermoregulations-Eigenschaft. Wolle kann im
Faserinneren Wasserdampf aufnehmen, die Oberfläche stößt Wasser jedoch ab. Sie kann bis zu 33 %
ihres Trockengewichtes an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen und sie leitet Feuchtigkeit
wesentlich schneller ab als z. B. die viel verwendete Baumwolle. Da Wollwaren (bezogen auf ihr
Gesamtvolumen) aus bis zu 85 % Luft bestehen, sind sie gute Wärmeisolatoren: die Körperwärme
entweicht nur wenig. Umgangssprachlich heißt es deshalb, dass Wolle gut "wärmt", obwohl Wolle von
sich aus hauptsächlich nur die Wärmestrahlung des Körpers reflektiert. Wolle nimmt Schmutz schlecht
an, knittert kaum, da die Faser sehr elastisch ist. Wolle ist sehr farbbeständig und schwer
entflammbar. Sie brennt nicht, sondern verkohlt nur. Wolle nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig
Gerüche (z.B. von Schweiß) an, und hat eine natürliche Selbstreinigungsfunktion - aufgenommene
Gerüche werden an die Luft wieder abgesondert, und die Wolle riecht nach kurzer Zeit an frischer
Luft wieder neutral und frisch.
Als erster historisch dokumentierter „zweckfreier“ Wanderer gilt der Italiener Francesco Petrarca, der 1336 mit seinem Bruder den Mont Ventoux (1.900 m) bestieg. Über viele Jahrhunderte nach ihm sind nur wenige weitere Wanderungen dieser Art dokumentiert. Doch war der Begriff des Wanderers auch in Deutschland im Mittelalter bekannt. 1353 werden in einem Vertrag zwischen Balduin von Luxemburg, Erzbischof von Trier, und Wilhelm von Gennep, Erzbischof von Köln, über die Raubritterburg Daun in der Eifel Kaufleute, Pilger, Wandeler und gemeine Leut erwähnt, die aus der Burg überfallen wurden (LHAK Best. 1A Nr. 7079). Erst mit der Aufklärung, namentlich mit Albrecht von Hallers Gedicht Die Alpen (1729) und Jean-Jacques Rousseaus Julie ou la Nouvelle Héloïse (1761), kam beim Bildungsbürgertum eine neue Naturbegeisterung auf.
Die neue Art der Fortbewegung, das Wandern, wurde zum Symbol der aufklärerischen Emanzipation des Bürgertums vom Adel. Aufrecht im Gang blickte man nun in die Welt und beobachtete Volk und Natur ungetrübt von Kutschenfenstern. Unzählige aufklärerische Wanderer erkundeten im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts Europa zu Fuß und schrieben ihre Erkenntnisse möglichst objektiv nieder. Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf den sozialen und politischen Gegebenheiten der durchwanderten Gebiete. Als schillerndstes Beispiel gilt oftmals der Leipziger Johann Gottfried Seume, der 1801 zu einer Fußreise nach Sizilien aufbrach und nach neun Monaten über Paris nach Leipzig zurückkehrte.
Camping entstand Anfang des 20. Jahrhunderts, als nach dem Ersten
Weltkrieg der Aufschwung mit den Goldenen Zwanzigern Einzug in Deutschland hielt. Erstmals konnte
sich der Normalverbraucher Urlaub leisten, zuvor hatten Arbeitnehmer keinen gesetzlichen
Urlaubsanspruch. Es lag nahe, in der freien Natur kostengünstig zu regenerieren. Man campte relativ
einfach, mit Zelten und einfachen Gegenständen zur Erholung wie Faltbooten. Es entstand die
sogenannte „Wochenendbewegung“.
Durch den Zweiten Weltkrieg wurde die Entwicklung unterbrochen, erst nach Kriegsende und mit dem einsetzenden Wirtschaftswunder konnte sich die breite Masse wieder Urlaub leisten. Erstmals wurden Pkws umgebaut und mit Campingutensilien ausgestattet. Der im Jahr 1931 erfundene Wohnwagen trat seinen Siegeszug an. Es entstanden Begriffe wie „Stoffvilla“ oder „ Haus am Hacken“. In den 1960er Jahren begann sich die Industrie auf Camping zu spezialisieren. Es wurden extra angefertigte Fahrzeuge wie der VW-Bus produziert, das Camping wurde technisiert und durch Neuerungen wie die Bordtoilette komfortabler. In den letzten Jahrzehnten wurde die Palette der Angebote stetig ausgebaut, sowohl was die Anzahl der Campingplätze als auch die Hersteller von Fahrzeugen und Ausrüstung anbelangt.
Der Ausdruck Fahrradfahren – auch Radfahren – bezeichnet die Fortbewegung auf einem nicht-motorisierten Zweirad, dem Fahrrad. Der Ausdruck bezeichnet auch die Sportart Fahrradfahren, die als Freizeitbeschäftigung, zur Erhaltung der Gesundheit oder als sportlicher Wettkampf (Leistungssport) betrieben wird.
Das Fahrrad befindet sich im labilen Gleichgewicht. Entgegen landläufiger Meinung ist dies zwar auch bei einem vierrädrigen Fahrzeug der Fall, jedoch ist die Auflagefläche hier wesentlich größer, zum Kippen muss der Schwerpunkt bei einem vierrädrigen Fahrzeug zunächst erheblich angehoben werden, was beim Fahrrad wegen der Rundung der Reifen so gut wie nicht der Fall ist.
Dass das Fahrradfahren trotzdem auch einem Menschen mit durchschnittlicher Fähigkeit sich bzw. ein System, dessen Teil er ist, auszubanlancieren möglich ist, liegt daran, dass die Eigenschaften des Fahrrades den Fahrer dabei unterstützen. Ein nachhaltiges Gleichgewicht des Systems Fahrrad/Fahrer beruht bei schnellerer Fahrt zu einem Teil auf der Fähigkeit des Fahrers, es durch kleine, habitualisierte Korrekturbewegungen auszubalancieren, zum anderen auf der Fahrradkonstruktion und verschiedenen physikalischen Effekten. Sie unterstützen ihn, so dass sogar ein freihändiges Fahren möglich ist.
Das Schwimmen ist seit prähistorischen Zeiten bekannt. Ältestes Zeugnis des Schwimmens ist ein Siegelzylinder aus Ton, der aus dem 9. bis 4. Jahrtausend v. Chr. stammt und in der Höhle der Schwimmer nahe von Wadi Sora in Ägypten gefunden wurde. Aus griechischer und römischer Zeit sind Schwimmlehrer und Hilfsmittel wie Binsengürtel, luftgefüllte Schläuche oder Korkschwimmgürtel erwähnt. Um 310 v. Chr. wird von einer römischen Militärschwimmschule berichtet. Die Römer schwammen im Tiber oder in Fischteichen (Piscinae). In der Kaiserzeit (27 v. Chr. bis 476 n. Chr.) entstanden größere Schwimmbecken (natationes) innerhalb der Thermen.
Schriftliche Zeugnisse reichen bis 2000 v. Chr. zurück. Dazu gehören Gilgamesch, die Ilias und die Odyssee, Beowulf sowie die Bibel (Ezechiel 47:5, Apostelgeschichte 27:42, Jesaja 25:11).
1538 erschien das erste bekannte Schwimmlehrbuch von Nikolaus Wynmann mit dem Titel Der Schwimmer oder ein Zwiegespräch über die Schwimmkunst.
Johann Christoph Friedrich Guts Muths (* 1759; † 1839) begründete in seinem 1798 erschienenen „ Kleinen Lehrbuch der Schwimmkunst zum Selbstunterricht“ eine systematische Schwimmausbildung. Unter anderem empfiehlt er eine allmähliche Gewöhnung an das Wasser, Trockenübungen an Land sowie Übungen mit dem Schwimmgürtel im Wasser.
In der Folgezeit wurden zunächst die Trockenübungen an Land ausgebaut, ab 1810 fand der Schwimmunterricht als Massenunterricht, zunächst in Militärschwimmschulen, statt. Erst um 1925 gelang die Loslösung von der mechanistischen Sicht des Schwimmenlernens durch Kurt Wiessner. Dieser räumte der Wassergewöhnung wieder einen höheren Stellenwert ein und war ein Verfechter des gerätelosen Schwimmunterrichts. Statt mit Zählkommandos ließ er die Schüler die Bewegungsabläufe schwungvoll und von Anfang an im Wasser ausführen. Er gilt damit als Wegbereiter der modernen Schwimmausbildung.
Tennis ist ein Ballspiel, das von zwei oder vier Spielern gespielt
wird. Die Variante mit zwei Spielern wird als Einzel, die Variante mit vier Spielern als Doppel
bezeichnet. Ein Spezialfall des Doppels ist Mixed, bei dem jeweils ein männlicher und ein
weiblicher Spieler pro Team gegeneinander antreten.
Die Gegner stehen sich auf einem durch ein Netz getrennten Spielfeld gegenüber und versuchen,
den Tennisball mit Hilfe des Tennisschlägers so in das gegnerische Feld zu spielen, dass der Gegner
nicht mehr in der Lage ist, ihn auf reguläre Art und Weise in das Feld zurückzuspielen.
Tennis wird als Sportart sowohl im Breiten- als auch im Profisport betrieben und ist eine der
olympischen Sportarten, die bei den Sommerspielen ausgetragen werden.
Der französische Vorläufer des heutigen Spiels, Jeu de Paume (Spiel
mit der Handfläche) wurde in Klosterhöfen, später in Ballspielhäusern auf einem rechteckigen Feld
gespielt. Die Spieler machten ihre Angabe an der Seite, indem sie den Ball über das Netz gegen eine
Wand schlugen, die entlang dem Feld verlief. Die Zuschauer saßen an der Wand gegenüber. Linien
teilten das Feld in vier fünfzehn Zoll (knapp vierzig Zentimeter) breite, parallel verlaufende
Streifen zu beiden Netzseiten.
Der englische Major Walter Clopton Wingfield ließ sich 1874 seine Art von Tennis, das er „
Sphairistike“ (griechisches Wort für Ballspiele) nannte, patentieren und stellte Regeln auf. Das
bis heute übliche Tennis entstand, mit neuen Regeln, bei den ersten Meisterschaften in Wimbledon
(London) im Juli 1877.
Anfang der 1930er Jahre wurde das Profi-Tennis eingeführt. Dies hatte zur Folge, dass nicht
mehr alle Tennisspieler an den großen Turnieren teilnehmen durften. Dies änderte sich erst 1968,
als die offenen Turniere eingeführt wurden (hier begann die so genannte Open Era). Zu dieser Zeit
entstanden auch die heute hochdotierten Tennis-Turniere wie die US Open oder die French Open.
Der Name Tennis geht auf den mittelenglischen Begriff tenes bzw. tenetz zurück, der ein
ähnliches Ballspiel bezeichnete. Der Ursprung dieser Bezeichnung lässt sich wiederum auf den
Imperativ Plural von frz. tenir (halten) zurückführen. Der Ausruf „Tenez!“ - im Sinne von „Nehmt,
haltet (den Ball)!“ - eines aufschlagenden Spielers war ursprünglich vermutlich als Warnung für den
Mitspieler gedacht.